Aktuelles

Informationen zu COVID-19

Ihre OÖ. Bestatterinnen und Bestatter - Verlässliche Begleiter in schweren Zeiten

CORONA Veranstaltungsbeschränkungen

COVID-19 Öffnungsverordnung 

Die Covid-19-Öffnungsverordnung tritt mit 19. Mai 2021 in Kraft 

 

VERORDNUNG:

Die Covid-19-Schutzmaßnahmenverordnung ist Geschichte. Ab 19.5. gilt die „COVID-19-Öffnungsverordnung“

 

ABSTAND UND MASKENPFLICHT:

Im öffentlichen Raum im Freien: Mindestabstand 2 Meter

Im öffentlichen Raum in geschlossenen Räumen: Mindestabstand 2 Meter + FFP2-Maske

 

BEGRÄBNISSE:

Die Personenbeschränkungen wurden aufgehoben, das bedeutet, dass grds. unbeschränkte Teilnehmeranzahlen möglich sind.

Jedoch:

  • Mindestabstand 2 Meter (zwischen Haushalten)

Sind Sitzplätze vorhanden und kann auf diesen der Abstand nicht eingehalten werden, so ist zumindest ein nebenliegender Sitzplatz freizulassen.

  • FFP2-Masken-Pflicht sowohl in Innenräumen, als auch im Freien (wie bisher auch)

Treffen an der Aufbahrung vor dem Begräbnis:

Hierbei handelt es sich um eine „Zusammenkunft zum Begräbnis“. Damit gelten die Regeln des Begräbnisses auch für das Zusammentreffen an der Aufbahrung (also 2 Meter Abstand + FFP2-Maske).

 

Grabgang:

Der Grabgang gehört (lt. Mail des Gesundheitsminsteriums vom Mai 2020) logischerweise zum Begräbnis dazu. Das bedeutet, dass auch für den Grabgang die selben Regeln gelten wie bei der Trauerfeier (also 2 Meter Abstand + FFP2-Maske).

 

Aspergil (Weihwasser), Erdschaufel & Kondolenzbuch:

Gemeinschaftlich genutzte Gegenstände sind jedenfalls möglich. Sinnvollerweise sollte dann aber auch vor Ort eine Möglichkeit zur Handdesinfektion geben (z.B. ein Desinfektionsspender am Grab bzw. bei der Verabschiedungshalle bzw. in der Kirche).

 

Erfassung der persönlichen Daten der Trauergäste:

Eine Erfassung der Daten ist nicht vorgesehen. (§ 13 Abs. 10 Z 2 iVm § 13 Abs. 7 Covid-19-ÖV)

MUSIKALISCHE GESTALTUNG

Unabhängig davon, was die Rahmenordnung der Bischofskonferenz besagt ist Live-Musik ist wieder möglich und zwar auch solche durch Blasmusikinstrumente. Es gelten für die Musik jedoch folgende Regeln:

  • In geschlossenen Räumen: 20m² pro Musiker (diese m² sind also von der Fläche, die für die Teilnehmer des Begräbnisses zur Verfügung stehen abzuziehen.
  • Mindestabstand 2 Meter
  • FFP2-Maske wenn möglich (also z.B. bei Klavier, Orgel, Gitarre, Ziehharmonika, etc.)

Bläser haben die Maske also jedenfalls dann zu tragen, wenn sie gerade nicht spielen.

  • Die Musiker haben einen „Nachweis geringer epidemiologischer Gefahr“ bei sich zu führen (Erklärung siehe unten)

Rechenbeispiel:

z.B. Halle/Kirche mit 500m², 10 Musiker spielen: 10 x 20m² = 200m²  500-200=300m². Es folgt, dass 300m² für die Angehörigen zur Verfügung stehen. Bedenkt man, dass einige Personen beisammen stehen dürfen (Haushaltsgruppe), so ergibt sich ein Platzbedarf von etwa 3m² pro Person (Annahme, dass etwa ein Drittel zu zweit kommen). 300m² : 3m²/Person = 100 Personen

 

Nachdem wohl kaum jemand so große Hallen bzw. Kirchen haben wird, ist es wohl sinnvoller die Musik nach draußen (Aufbahrung, Grabgang) zu verlegen. Dort ist lediglich 2m Abstand zwischen den Musikern einzuhalten. Die Musiker sollten in entsprechend größerem Abstand zum Grab bzw. zu den restlichen Trauergästen stehen. Während die Musiker nicht spielen, haben diese eine FFP-2-Maske zu tragen.

 

AUFBAHRUNG

Im Freien:

  • Gleichzeitig max. 10 Personen (verschiedener Haushalte) + 10 minderjährige Kinder
  • Mindestabstand 2 Meter
  • FFP2-Maske

In geschlossenen Räumen:

  • Gleichzeitig max. 4 Personen (verschiedener Haushalte) + 6 minderjährige Kinder
  • Mindestabstand 2 Meter
  • In Innenräumen: FFP2-Maske (im Freien jedoch nicht verpflichtend)

 

TOTENWACHEN:

Sind jedenfalls möglich. Genau Regeln folgen mit der Rahmenordnung der Bischofskonferenz.

  • Keine Personenobergrenze (außer durch Platzverhältnisse)
  • Mindestabstand 2 Meter (voraussichtlich)
  • FFP2-Masken-Pflicht (voraussichtlich)

 

GASTGEWERBE (ZEHRUNG)

Zehrungen sind grundsätzlich wieder möglich, jedoch nur im allerkleinsten Kreis.

  • In Innenräumen: 4 Personen + max. 6 Kinder
  • Im Freien: 10 Personen + max. 10 Kinder

zusätzlich notwendig:

  • Nachweis geringer epidemiologischer Gefahr (siehe unten)
  • FFP-2-Maske bis zum Platz
  • Mindestabstand zu anderen Tischen: 2 Meter

 

HAUSAUFNAHMEN

  • Mindestabstand 2 Meter
  • FFP2-Masken-Pflicht
  • Bestatter bzw. Mitarbeiter muss den Nachweis der geringen epidemiologischen Gefahr bei sich führen

 

FAHRGEMEINSCHAFTEN

Für Fahrgemeinschaften bleibt alles beim Alten. Das bedeutet:

  • max. 2 Personen pro Sitzreihe
  • FFP2-Maske

 

ALTENHEIME

  • Mindestabstand 2 Meter
  • FFP2-Masken-Pflicht
  • Nachweis der geringen epidemiologischen Gefahr (siehe unten)

Da Altenheime verpflichtet sind ein Covid-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und diese zwingend auch den Punkt „Vorgaben zu Betretungen durch externe Dienstleister“ enthalten müssen, kann es sein, dass in diesem strengere Maßnahmen vorgesehen sind. (z.B. Einwegkleidung, etc.)

Die Vorgaben des Präventionskonzeptes des Altenheimes sind ausnahmslos einzuhalten.

KRANKENANSTALTEN

  • Mindestabstand 2 Meter
  • FFP2-Masken-Pflicht

Da Krankenanstalten verpflichtet sind ein Covid-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und diese zwingend auch den Punkt „Vorgaben zu Betretungen durch externe Dienstleister“ enthalten müssen, kann es sein, dass in diesem strengere Maßnahmen vorgesehen sind. (z.B. Einwegkleidung, Nachweis der geringen epidemiologischen Gefahr, etc.)

Die Vorgaben des Präventionskonzeptes des Krankenhauses sind ausnahmslos einzuhalten.

 

TESTPFLICHTEN

Personen im Kundenkontakt müssen dem Arbeitgeber den Nachweis ihrer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen. Dieser ist für die jeweilige Geltungsdauer (mehr dazu im nächsten Punkt) bereitzuhalten. Kann dieser Nachweis nicht erbracht werden, so hat die Person eine FFP2-Maske zu tragen.

 

NACHWEIS EINER GERINGEN EPIDEMIOLOGISCHEN GEFAHR:

Mit diesem Begriff ist der Nachweis gemeint, mit dem man seinen Test, seine Genesung oder seine Impfung nachweisen kann, was für diverse Aktivitäten bzw. Zutritte notwendig ist. Ich möchte an dieser Stelle die verschiedenen Varianten (und auch die Gültigkeitsdauern) aufzählen. Wenn ich in den vorangehenden Absätzen den „Nachweis geringer epidemiologischer Gefahr“ erwähne, bezieht sich das immer auf folgende Punkte:

Getestet:

  • negativer Antigentest in Eigenanwendung (sog. Wohnzimmertest) = 24 Stunden gültig
  • negativer Antigentest durch eine befugte Stelle (z.B. Apotheke, Teststraße, etc.) = 48 Stunden gültig
  • negativer PCR-Test = 72 Stunden gültig

Genesen:

  • ärztliche Bestätigung über die überstandene Infektion = 6 Monate gültig
  • Nachweis nach § 4 Abs. 18 EpiG (Nachweis der abgelaufenen Infektion) durch die Behörde (BH) = 6 Monate gültig
  • Absonderungsbescheid aufgrund einer nachweislichen Covid-Infektion = 6 Monate gültig

Geimpft:

  • Erstimpfung plus 22 Tage (also ab dem 22. Tag) = 3 Monate gültig
  • Zweitimpfun plus 22 Tage (also ab dem 22. Tag) = 9 Monate gültig
  • Impfung (wenn nur eine Impfung notwendig (z.B. Johnson & Johnson)) plus 22 Tage = 9 Monate gültig
  • Imfpung, wenn mind. 21 Tage vor der Impfung ein positiver PCR vorlag = 9 Monate gültig
  • Impfung (auch 1. Impfung) + Nachweis über Antikörper vor (!) der Impfung = 9 Monate gültig

Kann ein solcher Nachweis nicht erbracht werden, so kann für praktisch alle Bereiche (§ 1 Abs. 2 Covid-19 ÖV) ein negativer Antigentest in Eigenanwendung (unter Aufsicht des Betreibers der jeweiligen Stätte) als Ersatz gelten, jedoch nur für die Dauer des Aufenthaltes.

 

Bleiben Sie gesund!